Schlagwort-Archiv: SPD

Das Rote Wunder vom Souterrain

Nachruf auf eine Resterampe

Man soll ja nicht nachtreten, wenn jemand am Boden liegt. Aber bei der SPD von „am Boden“ zu sprechen, wäre eine charmante Untertreibung. Nach dem März-Beben in Stuttgart und Mainz befindet sich die stolze „Arbeiterpartei“ nicht mehr auf Augenhöhe mit dem Wähler – sie ist im geologischen Souterrain angekommen. In Baden-Württemberg ist sie mit 5,5 % jetzt offiziell eine geschützte Art, irgendwo zwischen dem Feldhamster und der Telefonzelle.
Vom Tafelladen zur Gourmet-Theke

Ganz nah am Volk.

Besonders pikant ist dabei der Abgang von Andreas Stoch. Wer dachte, die SPD hätte ihren Kompass nur ein bisschen verloren, wurde kurz vor der Wahl eines Besseren belehrt. Da besucht der Herr Spitzenkandidat medienwirksam einen Tafelladen, um den Armen dieser Welt tief in die traurigen Augen zu schauen – nur um quasi im selben Atemzug seinem Fahrer den Marschbefehl zur nächsten Feinkost-Metzgerei zu geben.
> „Schick mir ein Bild von der Auslage, ich sag dir, was du mir bringst“, flötete es aus der Limousine.
>
Man muss diese Form der „Leutseligkeit“ (wie Stoch es später nannte) erst einmal sacken lassen: Vormittags das Elend der Geringverdiener für die Kameras streicheln und nachmittags die Entenpastete ordern. Das ist nicht nur ein Fettnapf, das ist ein ganzes Fass voll Gänseschmalz, in das der Genosse da hineingesprungen ist. Es ist die perfekte Metapher für die moderne SPD: Oben wird Champagner und Pastete gepredigt, während man unten den Leuten erklärt, warum sie für die Weltrettung gefälligst den Gürtel enger schnallen sollen.
Die Partei der „Nicht-Arbeiter“
Es ist das logische Ende einer Bewegung, die sich schleichend von der Partei der Arbeit zur Interessenvertretung derer, die Arbeit für ein repressives Konzept halten, umschulen ließ. Früher stand die SPD für den Schweißer am Hochofen und den Meister in der Werkstatt. Heute scheint das einzige Werkzeug, das man im Willy-Brandt-Haus noch unfallfrei bedienen kann, der Taschenrechner für die nächste Erhöhung des Bürgergelds zu sein.
Wer fleißig Steuern zahlt, ist für die Genossen offenbar nur noch die Melkkuh, die das Buffet für jene finanziert, die sich lieber im „sozialen Netz“ einmümmeln. Dass die echten Arbeiter – die Leute bei Daimler, Bosch und BASF – keine Lust mehr haben, eine Politik zu finanzieren, die ihre Jobs durch ideologische Luftschlösser gefährdet, scheint in der Stuttgarter Parteizentrale niemanden gestört zu haben. Man war wohl zu sehr damit beschäftigt, die Pasteten-Auslage in Frankreich zu sichten.
Mainz: Die letzte Festung wird zum Trümmerhaufen
Und dann Mainz! 35 Jahre lang war Rheinland-Pfalz das private Erbhof-Königreich der Genossen. Doch nun ist der „Schweitzer-Käse“ löchrig geworden. Alexander Schweitzer hat bewiesen, dass man den „Malu-Dreyer-Bonus“ schneller verspielen kann, als ein Gewerkschaftsfunktionär „Solidarität“ rülpst. Die Wähler haben verstanden: Eine SPD, die im Bund den Schoßhund der Union spielt und im Land die Schulen verrotten lässt, braucht kein Mensch.
Das Fazit
Vielleicht sollte die SPD konsequent sein und sich umbenennen in: „Spezialdemokraten für Pünktliche Dauerversorgung (bei maximaler Dekadenz)“.
Wer den hart arbeitenden Handwerker vergisst, um sich im links-grünen Wellness-Bereich der Alimentierungssucht zu suhlen, der landet eben da, wo die SPD jetzt ist: In der Bedeutungslosigkeit. 5,5 Prozent in Baden-Württemberg? Das ist kein Wahlergebnis, das ist ein statistischer Rundungsfehler.
Gute Nacht, Genossen. Das Licht müsst ihr nicht ausschalten – das haben die Wähler bereits für euch erledigt. Und die Reste der Entenpastete können Sie ja jetzt in aller Ruhe in der Opposition verzehren.

Manifest der Ahnungslosen – Die SPD-Linke entdeckt den Kalten Krieg rückwärts

Es war einmal eine Volkspartei, die regierte mit Maß und Mitte, stellte Kanzler und Minister, und verstand den Unterschied zwischen Entspannungspolitik und Selbstaufgabe. Heute: dieselbe Partei, andere Realität – denn ein Teil ihrer Mitglieder scheint in einem ideologischen Zeitloch festzustecken, irgendwo zwischen 1975 und einer pazifistischen Traumwelt, in der Panzer gefährlicher sind als Putin.

Jetzt also das große „Manifest“. Ein Schriftstück, das klingt, als hätte es Egon Bahr auf einer Yoga-Retreat in Wladiwostok diktiert. Unterzeichnet von verdienten Parteiveteranen, denen anscheinend die politische Rente nicht nur Ruhe, sondern auch Realitätsverlust beschert hat.


🕊️ „Mehr Dialog mit Russland!“

Richtig gelesen. Während russische Raketen ukrainische Städte dem Erdboden gleichmachen, fordern SPD-Linke mehr Gespräche mit Moskau. Vermutlich bei Kamillentee und einem Glas Nordstream-Prosecco. Wer Krieg führt, so die Logik, sollte nicht bekämpft, sondern umarmt werden. Vielleicht versteht Putin einfach nur kein Hochdeutsch?


🚫 „Keine NATO-Mittelstreckenraketen auf deutschem Boden!“

Ach was! Stattdessen vielleicht ein herzliches „Willkommen zurück“ an sowjetische Truppen? Schließlich war die Stimmung in der DDR-Kaserne immer so gemütlich. Die Weltlage hat sich verändert, nur das Weltbild der SPD-Linken bleibt stehen – irgendwo in der Bonner Republik, als der Feind „Imperialismus“ hieß und nicht „Invasionsarmee“.


💰 „Weniger Ausgaben für Rüstung!“

Genial! Während selbst pazifistische Länder wie Schweden aufrüsten, soll Deutschland die Gulaschkanone wieder einmotten. Vielleicht könnten wir die Bundeswehr ja auf Drahtesel umstellen – ökologisch nachhaltig und garantiert nicht bedrohlich für unsere Feinde. Besonders effektiv gegen Hyperschallraketen: der vegane Klappspaten.


🧓 Die Unterzeichner – die üblichen Verdächtigen

Ralf Stegner, der grimmige Grantler aus dem Norden.
Norbert Walter-Borjans, der sich vermutlich bis heute fragt, wie Olaf Scholz Kanzler werden konnte, während er selbst nicht mal Twitter beherrschte.
Und Hans Eichel – jener Finanzminister, der uns schon vor 20 Jahren zeigte, wie man Sparen mit Realitätsverweigerung verwechselt.

Wenn diese Runde das außenpolitische Gewissen der SPD darstellt, dann gute Nacht, Deutschland. Vielleicht ließe sich in einer Gedenkstätte für verpasste Chancen ein Ehrenplatz für das Manifest einrichten – gleich neben dem Schröder-Russland-Altölkanister.


🏁 Fazit:

Das Manifest der SPD-Linken ist keine außenpolitische Initiative, sondern ein akustisches Rückfahrwarngeräusch aus dem Maschinenraum des sozialdemokratischen Gedächtnistheaters. Wer heute noch glaubt, Putin sei ein Partner und nicht ein Problem, der sollte vielleicht nicht Papiere unterzeichnen, sondern sich dringend von Weltkarten fernhalten.

Während Europa in Flammen steht, zündet die SPD-Linke eine Duftkerze der Naivität. Und nennt das: Verantwortung.

Tränenreicher Abschied: Nation in Trauer über Eskens Rückzug

Deutschlands liebste AFD-Wahlhelferin tritt ab

Ein herber Verlust für die AFD

Ein schwarzer Tag für Deutschland. Die Nation liegt sich weinend in den Armen, nachdem Saskia Esken, ewige SPD-Chefin, Talkshow-Trottlerin und bundesweit anerkannte Expertin für unfreiwillige Selbstsabotage, ihren Rückzug vom Parteivorsitz bekannt gegeben hat. Ein politisches Erdbeben erschüttert das Land – nicht etwa, weil sie eine messbare Lücke im Führungspersonal der Sozialdemokratie hinterlässt, sondern weil damit Deutschlands treueste AFD-Wahlhelferin abtritt. Und das ganz ohne Parteibuch der Konkurrenz!

Man erinnert sich mit nostalgischer Wehmut an ihre glanzvollen Talkshow-Momente: Wenn sie in den ARD-Sofaecken mit dem Charme einer Oberstudienrätin auf Valium gegen sich selbst argumentierte. Wenn sie mit dem Elan eines nassen Waschlappens das Regierungshandeln verteidigte, das nicht einmal sie selbst verstand. Oder wenn sie mit ihrer berühmten Mischung aus moralischer Überlegenheit und inhaltlicher Leere ganze Zuschauergruppen direkt ins Lager der Rechtspopulisten trieb. Der Verfassungsschutz hätte sie beobachten sollen – allerdings wegen fahrlässiger Stärkung der politischen Ränder.

Ihr Wahlkreis in Calw? Ein Experimentierfeld demokratischer Resignation. Mit gerade mal 12,9 Prozent Erststimmen wurde sie aus dem Rennen geschubst wie ein Teller Tofu auf einer bayerischen Grillparty. Doch sie hielt tapfer durch – als Genossin, als Mahnerin, als unfreiwillige Comedienne im Politikbetrieb.

Nun, da sie Platz für „jüngere Frauen“ machen will – eine beachtlich selbstlose Geste, wenn man bedenkt, dass jede Alternative in den eigenen Reihen automatisch eine Verbesserung darstellt – stellt sich die Frage: Wer tritt in diese übergroßen Fußstapfen der Fremdscham?

Vielleicht Bärbel Bas, immerhin hat sie bisher noch keine nennenswerten Beiträge zur Stärkung der AFD geliefert – ein klarer Karrierenachteil. Doch man soll den Tag nicht vor dem nächsten Talkshow-Auftritt loben.

Saskia Esken verlässt die Bühne, aber ihr Erbe bleibt: ein SPD-Rekordtief von 16,4 %, zerbrochene Genossinnen-Hoffnungen, und ein dauerhaft reservierter Stuhl bei Maybrit Illner, der nun leer bleibt wie das Konzept der Sozialdemokratie.

Leb wohl, Saskia. Die AFD wird dich vermissen.