Zum 70. Geburtstag von Friedrich Merz – ein Hoch auf den Meister der politischen Akrobatik
Heute, am 11. November, dürfen wir die Gläser heben – nicht (nur) auf den Beginn der närrischen Zeit, sondern auf ihren würdigen Schutzheiligen: Friedrich Merz. Kaum jemand schafft es, Politik und Karneval so elegant miteinander zu verweben. Während andere Politiker sich mühsam um Inhalte bemühen, hebt Merz die Kunst des Nichts-Tuns mit maximaler Überzeugungskraft auf ein ganz neues Niveau.

Man muss ihm lassen: Kein Wahlversprechen hat er bisher gebrochen – weil er sie alle so geschickt nicht erfüllt hat, dass es fast wie politische Raffinesse wirkt. Die große Kunst des Merz’schen Regierens liegt darin, so zu tun, als würde er handeln, während er in Wahrheit lieber außenpolitisch brilliert und großzügig das Geld des deutschen Steuerzahlers über Kontinente verteilt. Warum auch Kleingartenprobleme oder Rentenfragen lösen, wenn man auf internationaler Bühne glänzen kann?
Und wie beruhigend ist es doch, zu wissen, dass Friedrich Merz immer genau weiß, was das Volk will – um dann etwas völlig anderes zu tun. Diese konsequente Inkonsequenz, diese fast schon philosophische Verweigerung echter Politik – das ist Staatskunst!
Darum wünschen wir uns (nicht), dass er uns noch viele Jahre so vortrefflich „regiert“ – mit der ruhigen Hand eines Mannes, der weiß: Wenn man einfach nichts ändert, kann man auch nichts falsch machen.
Alles Gute zum Geburtstag, Herr Merz.
Mögen Sie uns noch lange mit Ihrer beispiellosen Mischung aus Tatkraftvermeidung, Prinzipientreue-auf-Zeit und globaler Großzügigkeit beglücken.
Und falls Sie heute feiern: Tun Sie’s wie immer – auf Kosten anderer, aber mit Haltung. 🎩🥂
